Der Onlineshop vom Media-Markt
Es ist mal wieder soweit: nachdem letztes Jahr Saturn (siehe meinen Artikel dazu) und Galeria-Kaufhof online gegangen sind, dürfen wir uns nun auch in einem Webshop vom Media-Markt tummeln. Hier gibt es eine Bewertung dazu. Ehrlich gesagt, habe ich keine große Lust, mir den anzusehen. Media-Markt ist für mich, auch offline, absolut nicht der Laden, in dem ich gerne einkaufe. Spätestens als die meinten ich müsste meine Tasche vorne abgeben, weil sich in der ein Notebook befand, mich aber gleichzeitig darauf hinwiesen, dass selbstverständlich keine Haftung für die Tasche übernommen wird, ist diese Kette ein rotes Tuch. Trotzdem habe ich mir die Bewertung angesehen. Interessant finde ich Punkt 2: hier wurde der Onlineshop mit der ERP-Philosophie aufgebaut. In der Warenwirtschaft ist eine Selektion nach Bildschirmgröße nicht notwendig, Preis und Hersteller sind entscheidende Daten. Mit einer kundenorientierten Sicht und einem vernünftigen PIM-Ansatz (Produktinformationsmanagement) wäre dieser Fehler vermeidbar gewesen. Dazu passt auch Punkt 5: Mangelhaft gepflegte Produktdaten. Bei einem Onlineshop eine kleinen Händlers “um die Ecke” hat man dafür noch Verständnis. Nicht aber bei einer Kette wie dem Media-Markt. Vielleicht sollte die Metro einfach die Shops von Saturn und Media-Markt abschalten und redcoon in die Gesamtstrategie integrieren. Die wissen wie man online verkauft.
Bremen: SixDays und Altstadt
Am Wochenende war ich in Bremen und habe die Gelegenheit genutzt, mal wieder ein paar Aufnahmen am Marktplatz zu machen. Dieser ist wirklich sehenswert und zusammen mit der Böttcherstraße und dem Schnoor gibt es dort wirklich viele geeignete Fotomotive. Ich habe mich auf die Standards beschränkt und das Rathaus und den Marktplatz fotografiert.
Außerdem war ich tagsüber bei den SixDays. Seit diesem Jahr gibt es einen neuen Veranstalter und einen neuen Namen: das 6-Tage-Rennen heißt jetzt SixDays. Welche kreative Umbenennung. Außerdem gab es dieses Jahr zum ersten Mal ein Damenrennen. Eine der Siegerinnen, Julie Leth, ist in meinem flickr-Album zu sehen (Link). Sportfotografie hat für mich einen ganz besonderen Reiz. Den entscheidenden Moment abzupassen und einzufangen, ist immer auch ein wenig Zufall. Man muss eben eine große Anzahl Fotos machen, dann ist die Wahrscheinlichkeit größer, das entscheidende Foto geschossen zu haben. Da der Besuch des 6-Tage-Rennens für mich nicht in erster Linie der Fotografie gewidmet war, gab es nicht so viele Fotos und damit auch wenig Highlights.








