Die Zukunft der Literatur?
Apocalypsis – verfügbar für iPhone/iPod und iPad: Aus einem Buch wird ein Multimediaerlebnis. Apocalypsis ist ein digitaler Serienroman in 13 Teilen, der seit dem 17.10.2011 veröffentlich wird. Den Prolog kann man sich kostenlos ansehen, jede weitere Episode kostet 2,39€. Die ersten fünf sind veröffentlicht, Nr. 6 erscheint am 21.11.2011. Hier gibt es vom Verlag BasteiLübbe ein Video dazu, in dem man einen Eindruck von dem “Lese”-Erlebnis bekommt:
Zu dem Inhalt des Romans kann ich (noch) nichts sagen, aber die Art der Präsentation finde ich beeindruckend. Hier zeigt sich auch der Vorteil des iPads gegenüber klassischen eBook-Readern. Für den amazon Kindle kosten die einzelnen Episoden zwar nur 1,49€ bzw. 1,59€, bieten aber aufgrund des Endgerätes eben auch weniger Erlebnis. Für mich ist das iPad auch als eBook-Reader das Gadget der Wahl.
Umtausch bei amazon
Gerade eine Retour bei amazon in die Wege geleitet. Was fragen die mich da?
Die bieten mir an, das Geld bereits dann erstattet zu bekommen, wenn ich das Paket aufgegeben habe? Aus meiner Sicht gab es für amazon keinen notwendigen Grund, das zu tun. Die hätten mit der Gutschrift auch noch ein paar Tage warten können, kein Kunde wäre deswegen verärgert gewesen. Warum machen die das trotzdem? Es ist eben eine Kleinigkeit, die, zumindest mich, positiv überrascht und die Kundenbindung erhöht. amazon hatte schon immer die Philosophie, einen Prozess zu gestalten, der sehr an den Kundenwünschen ausgerichtet ist. Und nebenbei wird die schnelle Gutschrift wahrscheinlich dazu führen, dass der Kunde bei amazon die nächste Bestellung eher aufgibt. Das Geld war ja sowieso schon ausgegeben.
Universal-Fernbedienung für Apple iPhone und iPad
Dienstagabend im AppleStore auf der Suche nach neuen Dingen: mein Blick fiel auf eine Gear4 UnityRemote Universal-Fernbedienung. Seit langem suche ich eine vernünftige Lösung, die Anzahl der Fernbedienungen auf dem Wohnzimmertisch zu reduzieren. Ein erster Versuch mit einer Medion MD81880 hat mich nicht überzeugt. Die Reaktion der Geräte auf die Tastatur dauerte zu lange. Die Bedienung war nicht perfekt. Die Originalfernbedienungen lagen weiterhin auf dem Tisch.
Also ein erneuter Versuch? Neben der Gear4 hing noch ein weiteres Produkt: Griffin Beacon. Für dieses sollte es sogar eine App fürs iPad geben, die Gear4 unterstützt nur das iPhone. Das klang vielversprechend. Der Apple-Verkäufer (die haben bestimmt einen anderen Namen im AppleStore…) hatte keine Erfahrung damit, bot mir aber an, ich könne mich ja an einen der Rechner setzen und im Internet noch mal genauer nachsehen. Das habe ich auch getan. Nebenbei: Meine Frage, ob ich die Geräte auch umtauschen könnte, falls mir die Bedienung nicht zusagt, beantwortete er mit den Worten: “Klar, Sie sollen ja vollständig zufrieden sein. Das beste wäre, die Lösung gefällt Ihnen, aber ansonsten können Sie es auch zurückbringen.” Gegenfrage: “Gutschein oder Bargeld?” Antwort: “Wie Sie wollen! Auch gerne Geld.” Ich fühlte mich plötzlich so als Kunde, passiert mir sonst sehr selten in einem deutschen Geschäft.
Ich also im Internet recherchiert und festgestellt, dass die Griffin sehr schlechte Kritiken bekommen hat. Soll in Deutschland nicht gut funktionieren. Also leider keine iPad-Version einer Fernbedienung. Die Gear4 schnitt unterschiedlich bei den Bewertungen ab, ein Test zu Hause bot sich also an. Da ich nun gerade online war, sofort bei amazon bestellt und durch Zufall auf ein weiteres Produkt gestoßen: L5 Remote für alle Apple iPhone/iPad/iPod touch. Deutlich günstiger als die anderen Varianten mit einem etwas anderen Funktionsprinzip. Während die Gear4 sich per Bluetooth mit einem externen Infrarotsender verbindet, wird bei der L5 der Infrarotsender direkt ins iPhone gesteckt. Zum Vergleich habe ich auch die bestellt und amazon hat diese heute geliefert.
Der erste Erfahrungsbericht:
Infrarotsender ins iPhone gesteckt. Es erscheint eine Meldung, dass die zugehörige App nicht installiert ist. Über einen Button springt er direkt in den iTunes-Store zu der App, die kostenlos installiert werden kann (eine Version für iPhone und iPad). App aufgerufen und über ein selbsterklärendes Menü kann man die Oberfläche komplet frei gestalten. Es gibt eine Vielzahl von verschiedenen Tastenlayouts, die man an eine beliebige Stellen auf der Oberfläche positionieren kann. Die Programmierung erfolgt ebenfalls selbsterklärend. Nach kurzer Zeit hatte ich mein erstes Gerät fertig.
Über die Registrierung im Portal von L5 hat man Zugang zu online verfügbaren fertigen Programmierungen und Layouts. So kann man für verbreitete Geräte evtl. eine fertige Fernbedienung herunterladen. Über das gleiche Portal kann man auch seine Programmierungen hochladen, mit der Option “privat” oder “öffentlich”. So habe ich meine Programmierung innerhalb kurzer Zeit auf zwei iPhones und einem iPad verfügbar gemacht. Klasse!
Und was ist mit der Reaktion der Geräte auf die Tasten? Perfekt. Es gibt keinen Unterschied zu den Originalfernbedienungen.
Resümee:
Positives:
- keine Verzögerung bei der Reaktion der Endgeräte
- frei gestaltbare Oberfläche
- Programmierung (Layout und Codes) können online gesichert und auf andere Geräte übertragen werden
- der Preis
Nachteile:
- vielleicht: ich muss immer den Infrarotempfänger in das Gerät stecken und kann nicht einfach sofort die App aufrufen und beginnen (aus meiner Sicht aber kein Nachteil, da ich bei den anderen Bluetooth immer eingeschaltet haben muss, was ich sonst nicht nutze).
3.751.390.174
Das bin ich – jedenfalls laut BBC ist das die Zahl die mich in der Weltbevölkerung repräsentiert. Erschreckend finde ich, dass seit meiner Geburt am 4. April 1971 sich die Anzahl der Menschen auf der Erde fast verdoppelt hat. Kann man auch gut anhand der folgenden Grafik sehen:

Bald wird’s eng…
Der Wandel…
Salesforce hat auf der Münchener Konferenz “cloudforce 2011″ in diesem Jahr den ehemaligen Außenminister Hans-Dietrich Genscher als Keynote-Speaker gehabt. Eine interessante Kombination, finde ich. Der Vortrag ist durchaus sehenswert. Genscher stellt aus seiner Sicht dar, wie sich die politische Gesellschaft in den letzten Jahren verändert hat. Seine Aussage “Der Wandel lässt sich nur gestalten, nicht aufhalten” und deshalb war mit dem Bau der Mauer bereits das Ende der sozialistischen Gesellschaft vorherbestimmt, lässt sich auf viele aktuelle gesellschaftspolitische Bereiche anwenden. Er stellt selbst den Bezug zu der neuen Informationsgesellschaft dar, die geprägt ist durch Informationsvielfalt, einer ständigen und weitreichenden Interaktivität und einer Interdependenz zwischen allen Beteiligten. Genau diese Punkte haben dafür gesorgt, dass wir in diesem Jahr von einer arabischen Revolution sprechen können, die ein weiteres Zeichen einer anderen Weltkultur ist. Immer mehr ist diese Kultur geprägt durch die Möglichkeiten, die uns die Informationstechnologie zur Verfügung stellt. Immer mehr greift diese andere Kultur in viele Bereiche unseres Lebens ein. Es ist nicht nur die Weltpolitik, die sich verändert hat. Unser zwischenmenschliches Zusammenleben ist genauso davon betroffen, wie unser Wirtschaftsleben.
“Wir arbeiten in Strukturen von gestern, mit Methoden von heute, an Problemen von morgen, vorwiegend mit Menschen, die Strukturen von gestern gebaut haben und das Morgen innerhalb der Organisation nicht mehr erleben werden”, sagt der renommierte Management-Autor Knut Bleicher zur Situation in Deutschland. In den letzten Jahren hat sich unser Leben so radikal und schnell verändert, wie in Jahrzehnten davor nicht. Während auf der einen Seite viele Menschen die neuen Möglichkeiten nutzen und wie selbstverständlich damit umgehen, gibt es auf der anderen Seite Menschen, die immer noch althergebrachte Verhaltensweisen anwenden und sich wundern, dass diese nicht zum Erfolg führen. Wahrscheinlich würden diese am liebsten ihre eigene Mauer errichten, wenn sie es könnten. Stattdessen müssen wir das Neue verstehen, für uns nutzen und damit unser Umfeld aktiv gestalten. Wir müssen damit umgehen, dass die Welt heutzutage komplex ist, dass immer weniger Personen oder Einrichtungen ein Informationsmonopol haben und eine weitreichende Interdependenz vorhanden ist. Genauso wie der Erfolg der Piratenpartei zeigt, dass Wähler ihre Ansprüche verändert haben, so zeigt sich das auch im Verhältnis Kunde-Firma. Nokia steht dabei exemplarisch für die gedankliche Mauer zwischen Altem und Neuem. Der ehemalige CEO hatte, als Apple publiziert hatte, ein Mobiltelefon bauen zu wollen, gesagt, er habe keine Angst. Der Bau eines Handys wäre ein komplexer Prozess, der viel Erfahrung benötigt. Diese Erfahrung würde Nokia in die Lage versetzen, noch viele Jahre erfolgreich am Markt zu sein. Heute wissen wir, dass Nokia im Smartphone-Markt keine Rolle mehr spielt. Erfahrung ist eben nur ein Aspekt, der immer dann weniger zählt, wenn das Umfeld starken Veränderungen unterliegt.
Das gleiche gilt für den Softwarebereich. Viele Jahre gab es klare Strukturen. Wir hatten den Siegeszug der Desktop-PCs, auf denen Microsoft es geschafft hat, sich durchzusetzen. Die Notebooks bzw. Laptops haben nicht wirklich eine Revolution hervorgebracht. Alle Geräte waren hässlich und designed von Menschen, denen Ästhetik genauso wichtig ist, wie einem Formel1-Fahrer die Farbe seines Wagens. Heute ist Softwarenutzung komplett anders geprägt. Das Endgerät ist vielfältiger geworden. Der Desktop-Rechner wurde fast vom Notebook verdrängt, das Smartphone ist der ständige Begleiter und die Tablet-PCs (iPad & Co.) machen den Zugang zu Informationen endlich wirklich mobil. Die klassische Client-Server-Architektur hat keine Zukunft. Gefragt sind Konzepte, die flexibel nutzbar sind und die Bedürfnisse der Menschen berücksichtigen. Salesforce hat vor Jahren die Chancen genutzt und ein Business erfolgreich aufgebaut, das jetzt von vielen etablierten Anbietern kopiert wird. Marc Benioff hat 1999 in einem Appartement in San Francisco das Unternehmen gegründet und damals seine Mission “Das Ende von Software” verkündet. Jetzt kann man sich sicherlich darüber streiten, ob ein SaaS-Modell das Ende von Software bedeutet, schließlich läuft in der Cloud nichts anderes als Software, aber wenn man Software im Sinne von “durch den Anwender zu installierendes Produkt” versteht, ist das sicherlich richtig. Er hat das große Unternehmen Oracle verlassen, um seine Vision umzusetzen. 2011 wissen wir, das dieser Weg erfolgreich war und maßgebend für Mitbewerber ist.
Siri – wir lernen uns kennen
Ich: “Gute Nacht, Siri”
Siri: “Ich wünsche dir auch eine gute Nacht, Andreas”
Ich: “Danke”
Siri: “Gern geschehen.”
Interessant dabei ist insbesondere, dass ich ein paar Minuten vorher Siri mit “Gern geschehen” geantwortet hatte, worauf sie entgegnete: “Ich verstehe ‘Gern geschehen’ nicht.” Jetzt verwendet sie es selber. Nach Aussage von Apple lernt Siri umso besser, je mehr Personen Siri nutzen. Ich wüsste bereits heute zu gerne, wie diese Art der Kommunikation in 5 Jahren funktioniert…
Hamburger Foto-Art
In Hamburg wohnen viele Fotografen. Hobbyfotografen, Profifotografen und semi-professionelle Fotografen. Es werden eine Vielzahl von tollen Fotos aus und von der schönsten Stadt der Welt gemacht. Diese Fotos sollten nicht in den tiefsten Verzeichnissen der PCs oder NAS verschwinden. Diese zu verwenden und daraus anspruchsvolle Produkte für den Hamburg-Fan zu gestalten, ist das Ziel von “Hamburger Foto-Art“. In Zusammenarbeit mit fotosummit.com werden die besten Bilder ausgewählt und verwendet.
Den Anfang macht der Fotokalender 2012. Alle Gewinne aus dem Verkauf dieses Kalenders gehen an die Einrichtung “Hörer Helfen Kindern” von Radio Hamburg. Das ideale Werbegeschenk: 12 tolle Fotos von Hamburg. Für Hamburger Firmen, Hamburg-Fans, alle Hamburger und alle anderen. Es ist einfach die schönste Stadt der Welt!






