Alstereisvergnügen 2012
Nach 15 Jahren war es endlich mal wieder so weit: die Hamburger Außenalster war zugefroren und zum Betreten freigegeben. Im Gegensatz zum letzten Mal wurden die Buden nicht auf dem Eis sondern rund um die Alster aufgestellt. So blieb der Blick auf die riesige Eisfläche ungestört. Eine Vielzahl von Menschen aus allen Regionen kamen und genossen das Alstereisvergnügen.
Fotos gibt es in dem flickr-Album.
BSP – Beirut Street Photographers
Bin sehr gespannt auf das Land, die Stadt und die Menschen. Sicherlich wird es viel Spaß machen, dort zu fotografieren und das städtische Leben in Beirut zu erleben.
Hier gibt es Fotos von Thomas aus Beirut: flickr-Set Beirut
Street Fotografie
Es hat wirklich viel Spaß gemacht und vor allem habe ich viel mitgenommen. Gute Fotos entstehen nicht dadurch, dass man sich zurückhält!
Ein paar Fotos gibt es in dem Set “Street Photography” auf flickr.
Der Onlineshop vom Media-Markt
Bremen: SixDays und Altstadt
Außerdem war ich tagsüber bei den SixDays. Seit diesem Jahr gibt es einen neuen Veranstalter und einen neuen Namen: das 6-Tage-Rennen heißt jetzt SixDays. Welche kreative Umbenennung. Außerdem gab es dieses Jahr zum ersten Mal ein Damenrennen. Eine der Siegerinnen, Julie Leth, ist in meinem flickr-Album zu sehen (Link). Sportfotografie hat für mich einen ganz besonderen Reiz. Den entscheidenden Moment abzupassen und einzufangen, ist immer auch ein wenig Zufall. Man muss eben eine große Anzahl Fotos machen, dann ist die Wahrscheinlichkeit größer, das entscheidende Foto geschossen zu haben. Da der Besuch des 6-Tage-Rennens für mich nicht in erster Linie der Fotografie gewidmet war, gab es nicht so viele Fotos und damit auch wenig Highlights.
Veränderungen im Marketing: inbound vs. outbound
Wenn man sieht, mit welchem Zuwachs an Informationen wir, sowohl privat als auch geschäftlich, täglich konfrontiert werden, so sollte es nicht verwundern, wenn jeder Einzelne sich immer mehr abschottet. Das Rezept, dann noch aggressiver zu versuchen, den potentiellen Kunden zu erreichen, kann auf Dauer nicht funktionieren. Hier sind intelligentere Lösungen gefragt. Den Begriff des InboundMarketings finde ich da sehr passend. Das Unternehmen positioniert sich so, das es in dem Moment, in dem ich suche, von mir gefunden wird.
Das setzt natürlich voraus, dass die Unternehmen bereit sind, zu analysieren, was deren potentielle Kunden bewegt und wo die zu erreichen sind. In der klassischen Kommunikation also die Fähigkeit Zuzuhören. Genauso wie dort diese Fähigkeit häufig erst mühsam gelernt werden muss, gilt das scheinbar auch für das Marketing der Unternehmen. Wie gut, dass sich im Business das mit der Zeit von selbst erledigt: die Unternehmen mit der von Kunden gewünschten Ansprache werden überleben.
Lost Place: Beelitz Heilstätten
Samstag war ich mal wieder auf einer von go2know organisierten Fototour. Dieses mal ging es zu den “Beelitz Heilstätten”. Wenn man den Ort erreicht, hat man das Gefühl, Beelitz besteht nur aus der ehemaligen Lungenheilanstalt. Ein riesiges Gelände (ich glaube 750.000 qkm), überall versehen mit großen gelben Schildern, die auf Privatbesitz und das Verbot des Betretens hinweisen. Vielleicht ist diese Omnipräsenz eines zutrittsbeschränktem Geländes auch der Grund, warum in dem Dorf überall nutzungseinschränkende Schilder stehen. Der Bahnhof von “Beelitz Heilstätten” ist sicherlich nicht ein stark frequentierter Ort. Parken ist dort nur mit Parkscheibe für max. 2 Stunden erlaubt. Einer der örtlichen Bäcker hat vor seinem Geschäft ebenfalls Schilder die auf die Pflicht der Nutzung von Parkscheiben hinweisen. Was für ein Blödsinn.
Die ehemalige Heilanstalt ist dagegen wirklich sehenswert. Wir waren nur in 3 Gebäuden, aber bereits hier bot sich viel Interessantes zum Fotografieren an. Beeindruckend auch die unterirdischen Verbindungsgänge, die normalerweise unbeleuchtet nur mit Teelichtern ausgeleuchtet wurden. Eine Taschenlampe wurde damit zum notwendigen Ausrüstungsgegenstand. Die ehemalige Pracht der Gebäude lässt sich immer noch erahnen. Der Verfall der Gebäude macht die gesamte Anlage noch interessanter. Insgesamt ein wirklich gelungener Fotoausflug.
Eine Auswahl von Fotos gibt es bei flickr.
Die Zukunft der Literatur?
Zu dem Inhalt des Romans kann ich (noch) nichts sagen, aber die Art der Präsentation finde ich beeindruckend. Hier zeigt sich auch der Vorteil des iPads gegenüber klassischen eBook-Readern. Für den amazon Kindle kosten die einzelnen Episoden zwar nur 1,49€ bzw. 1,59€, bieten aber aufgrund des Endgerätes eben auch weniger Erlebnis. Für mich ist das iPad auch als eBook-Reader das Gadget der Wahl.
Umtausch bei amazon
Die bieten mir an, das Geld bereits dann erstattet zu bekommen, wenn ich das Paket aufgegeben habe? Aus meiner Sicht gab es für amazon keinen notwendigen Grund, das zu tun. Die hätten mit der Gutschrift auch noch ein paar Tage warten können, kein Kunde wäre deswegen verärgert gewesen. Warum machen die das trotzdem? Es ist eben eine Kleinigkeit, die, zumindest mich, positiv überrascht und die Kundenbindung erhöht. amazon hatte schon immer die Philosophie, einen Prozess zu gestalten, der sehr an den Kundenwünschen ausgerichtet ist. Und nebenbei wird die schnelle Gutschrift wahrscheinlich dazu führen, dass der Kunde bei amazon die nächste Bestellung eher aufgibt. Das Geld war ja sowieso schon ausgegeben.
Universal-Fernbedienung für Apple iPhone und iPad
Also ein erneuter Versuch? Neben der Gear4 hing noch ein weiteres Produkt: Griffin Beacon. Für dieses sollte es sogar eine App fürs iPad geben, die Gear4 unterstützt nur das iPhone. Das klang vielversprechend. Der Apple-Verkäufer (die haben bestimmt einen anderen Namen im AppleStore…) hatte keine Erfahrung damit, bot mir aber an, ich könne mich ja an einen der Rechner setzen und im Internet noch mal genauer nachsehen. Das habe ich auch getan. Nebenbei: Meine Frage, ob ich die Geräte auch umtauschen könnte, falls mir die Bedienung nicht zusagt, beantwortete er mit den Worten: “Klar, Sie sollen ja vollständig zufrieden sein. Das beste wäre, die Lösung gefällt Ihnen, aber ansonsten können Sie es auch zurückbringen.” Gegenfrage: “Gutschein oder Bargeld?” Antwort: “Wie Sie wollen! Auch gerne Geld.” Ich fühlte mich plötzlich so als Kunde, passiert mir sonst sehr selten in einem deutschen Geschäft.
Ich also im Internet recherchiert und festgestellt, dass die Griffin sehr schlechte Kritiken bekommen hat. Soll in Deutschland nicht gut funktionieren. Also leider keine iPad-Version einer Fernbedienung. Die Gear4 schnitt unterschiedlich bei den Bewertungen ab, ein Test zu Hause bot sich also an. Da ich nun gerade online war, sofort bei amazon bestellt und durch Zufall auf ein weiteres Produkt gestoßen: L5 Remote für alle Apple iPhone/iPad/iPod touch. Deutlich günstiger als die anderen Varianten mit einem etwas anderen Funktionsprinzip. Während die Gear4 sich per Bluetooth mit einem externen Infrarotsender verbindet, wird bei der L5 der Infrarotsender direkt ins iPhone gesteckt. Zum Vergleich habe ich auch die bestellt und amazon hat diese heute geliefert.
Der erste Erfahrungsbericht:
Infrarotsender ins iPhone gesteckt. Es erscheint eine Meldung, dass die zugehörige App nicht installiert ist. Über einen Button springt er direkt in den iTunes-Store zu der App, die kostenlos installiert werden kann (eine Version für iPhone und iPad). App aufgerufen und über ein selbsterklärendes Menü kann man die Oberfläche komplet frei gestalten. Es gibt eine Vielzahl von verschiedenen Tastenlayouts, die man an eine beliebige Stellen auf der Oberfläche positionieren kann. Die Programmierung erfolgt ebenfalls selbsterklärend. Nach kurzer Zeit hatte ich mein erstes Gerät fertig.
Über die Registrierung im Portal von L5 hat man Zugang zu online verfügbaren fertigen Programmierungen und Layouts. So kann man für verbreitete Geräte evtl. eine fertige Fernbedienung herunterladen. Über das gleiche Portal kann man auch seine Programmierungen hochladen, mit der Option “privat” oder “öffentlich”. So habe ich meine Programmierung innerhalb kurzer Zeit auf zwei iPhones und einem iPad verfügbar gemacht. Klasse!
Und was ist mit der Reaktion der Geräte auf die Tasten? Perfekt. Es gibt keinen Unterschied zu den Originalfernbedienungen.
Resümee:
Positives:
- keine Verzögerung bei der Reaktion der Endgeräte
- frei gestaltbare Oberfläche
- Programmierung (Layout und Codes) können online gesichert und auf andere Geräte übertragen werden
- der Preis
Nachteile:
- vielleicht: ich muss immer den Infrarotempfänger in das Gerät stecken und kann nicht einfach sofort die App aufrufen und beginnen (aus meiner Sicht aber kein Nachteil, da ich bei den anderen Bluetooth immer eingeschaltet haben muss, was ich sonst nicht nutze).









