Hamburg verhindert Außengastronomie
Okay, dass das Wetter in Rom besser als in Hamburg ist, war klar und ist keine Überraschung. Das die Menschen in Rom bereits im März die Möglichkeit haben, das Stadtleben draußen zu genießen und das auch umfangreich in zahlreichen Straßencafés tun, kann einen als Hamburger nur neidisch machen. Aber am 20 März ist ja Frühlingsanfang und die wärmeren Tage kommen! Die Vorfreude ist groß
Mit diesem Eindruck muss ich heute bei der Frühstückslektüre allerdings resigniert feststellen, dass ich vergessen hatte, nicht nur im wettermäßig tristen Hamburg zu sein, nein ich bin ja auch im regulierungssüchtigen Deutschland. Da springt mir doch tatsächlich die folgende Überschrift ins Auge: “Lange Weile auf der Langen Reihe?”.
Zum Hintergrund: Die Lange Reihe ist eine belebte Straße in der Nähe des Hamburger Hauptbahnhofes und von mir ca. 10 Minuten zu Fuß entfernt. Hier gibt es viele Restaurants und Cafés, die im Sommer auch Außenplätze anbieten. Dabei hat sich zwischen den Betreibern und Inhabern von Geschäften eine harmonische Nachbarschaft entwickelt. Nach Ladenschluss bieten die Geschäfte ihren Platz vor dem Laden den daneben ansässigen Restaurants als zusätzliche Fläche an. Damit kann der verfügbare Außenbereich vergrößert werden, was bei warmen Tagen auch von den Gästen in Anspruch genommen wird. Das geschieht einvernehmlich zwischen den Beteiligten.
Im letzten Jahr hat nun der zuständige Bezirk schon mit sehr hübschen blauen Linien auf dem Fußweg klare Grenzen gesetzt: bis wo darf ein Tisch und ein Stuhl stehen? Ich wohne seit fast 10 Jahren in der Ecke und noch nie hatte ich Probleme den Fußweg in der Langen Reihe zu benutzen. Aber wir sind ja scheinbar unselbständige Personen, die nicht in der Lage sind, im zwischenmenschlichen Miteinander das zu regeln. Grenzen müssen uns gesetzt werden! Nach dem ersten fassungslosen Tun nun der zweite Schritt:
“Um der ausufernden Nutzung von öffentlichen Wegeflächen entgegen zu wirken, hat sich das Fachamt Management des öffentlichen Raumes entschieden, keine Nutzung von öffentlichen Wegeflächen vor Nachbarschaftsgebäuden zu erlauben”. Man muss sich das mal verinnerlichen: das treffen die Nachbarn gemeinsam eine Regelung, wo alle zufrieden sind: Der Ladenbesitzer, der Betreiber des Restaurants und die Gäste. Und dann kommt ein “Manager des öffentlichen Raumes” und sucht hier nach einer Existenzberechtigung für seine Position.
Wie leben in Hamburg, die Anzahl der Tage, in denen wir mit sommerlichen Temperaturen verwöhnt werden, ist nicht so groß. Und für diese paar Tage wird nun eine Regelung getroffen, die das Flair einer Straße wie die Lange Reihe stark negativ beeinflusst.
Und diesen Menschen bezahle ich mit meinen Steuergeldern auch noch sein Gehalt?
Die Restaurantbetreiber versuchen nun mit anwaltlicher Unterstützung dagegen vorzugehen. Es gibt eine Interessengemeinschaft, die auch Unterschriften sammelt: Einfach den Satz “Gegen eine weitere Beschneidung der Außengastronomie: Ich schließe mich den Zielen und Forderungen der Interessengemeinschaft Lange Reihe an.” unterschreiben und mit den Angaben Name, Adresse, E-Mail, Telefon an die Redaktion hinnerk, Koppel 97, 20099 Hamburg senden. Die leiten das dann weiter.
Das widersinnige Verhalten der Behörde betrifft leider nicht nur die Lange Reihe in Hamburg. Andere Straßen und Bezirke sind ebenso von der Behördenwillkür betroffen:
Artikel im Hamburger Abendblatt: Link
Mein Vorschlag: wir verteilen in Hamburg flächendeckend Sitzkissen. Oder gibt es einen Paragrafen, der mir verbietet, mich auf den Fußweg zu setzen? ![]()
Und was ist eigentlich, wenn viele Leute mit einem Glas Wein in der Hand auf dem Fußweg stehen? Wollen wir das zukünftig auch verbieten?
Fotoausrüstung und Sicherheitskontrolle am Flughafen
Gerade durch die Sicherheitskontrolle durch. Das war ja einfach: mit dem Stativ im Handgepäck ohne Probleme durch die Kontrolle. Kein Auspacken der Kamera und der Objektive. Da hatte ich im Internet anderes gelesen.
Fototour nach Rom
Das Internet als Standort: Handel im Jahre 2020
18,3 Mrd. € Onlineumsatz im Handel 2010 (laut dem BVH), das entspricht einem Anteil von 4,7% . Aber: Der Gesamtumsatz von 400 Mrd. € im Handel enthält auch den Bereich Lebensmittel, die aber nur 150 Mio. € zum Onlineteil beitragen. Betrachtet man nur den Non-Food-Bereich von 211 Mrd. € ist der Onlineanteil dann 8,7%.
Wie sieht das im Jahre 2020 aus? Prof. Heinemann blickt in die Zukunft:
LTE ist nicht gleich LTE
Also kann ich jetzt beruhigt abwarten und brauche mir keine Gedanken machen um ein iPad-Upgrade.
iPad 3 / the new iPad
Ich besitze noch eines der 1. Generation, das ich auch nicht weggeben werden. Dieses Gerät hat die IT-Welt stark verändert und einen gewissen historischen Wert. Das kann ich nicht weggeben. Aber über das neue iPad denke ich schon nach. Bin auf jeden Fall gespannt, es live in den Händen zu haben und das hochauflösende Display direkt zu sehen. Dann werde ich mich entscheiden.
Das nun auch iPhoto auf dem iPad verfügbar ist, klingt ja auf den ersten Blick interessant. Aber leider ist damit nur ein Bearbeiten von Fotos bis zu 19 Megapixel möglich (was mit meiner Canon EOS 550 noch gerade funktioniert) und auf der anderen Seite kann ich mir (noch) nicht vorstellen, dass eine Fotobearbeitung auf dem iPad komfortabel funktioniert. Da wünsche ich mir dann doch den großen Bildschirm meines Desktops. Ansehen werde ich mir aber auch das einmal.
Alstereisvergnügen 2012
Nach 15 Jahren war es endlich mal wieder so weit: die Hamburger Außenalster war zugefroren und zum Betreten freigegeben. Im Gegensatz zum letzten Mal wurden die Buden nicht auf dem Eis sondern rund um die Alster aufgestellt. So blieb der Blick auf die riesige Eisfläche ungestört. Eine Vielzahl von Menschen aus allen Regionen kamen und genossen das Alstereisvergnügen.
Fotos gibt es in dem flickr-Album.
BSP – Beirut Street Photographers
Bin sehr gespannt auf das Land, die Stadt und die Menschen. Sicherlich wird es viel Spaß machen, dort zu fotografieren und das städtische Leben in Beirut zu erleben.
Hier gibt es Fotos von Thomas aus Beirut: flickr-Set Beirut
Street Fotografie
Es hat wirklich viel Spaß gemacht und vor allem habe ich viel mitgenommen. Gute Fotos entstehen nicht dadurch, dass man sich zurückhält!
Ein paar Fotos gibt es in dem Set “Street Photography” auf flickr.







